Gemeinschaft Maria-Weber-Weg: Nachhaltiges Wohnen in Essen

Jung, nachhaltig, engagiert – so lässt sich die Gemeinschaft Maria-Weber-Weg aus Essen beschreiben. Die Bewohner leben in nachhaltigen Doppelhäusern, kümmern sich um ihre Siedlung und organisieren ein vielfältiges Gemeinschaftsleben. Zuletzt hat die Gemeinschaft beim Bundeswettbewerb des Verband Wohneigentum für ihr soziales und ökologisches Engagement einen Preis gewonnen.

  © Ahmerkamp/Verband Wohneigentum
Ein typisches Doppelhaus im Maria-Weber-Weg in Essen-Katernberg. 

Erst vor etwas mehr als zehn Jahren gründete sich im Essener Norden die Gemeinschaft Maria-Weber-Weg. Im Stadtteil Katernberg ist damals eine neue Siedlung als Lückenbebauung geplant und gebaut worden. Der Gemeinschaftsvorsitzende Marc Zietan erinnert sich: „Schon während der Bauzeit haben sich die Familien zusammengefunden und eine eigene Gemeinschaft im Ver-band Wohneigentum gegründet.“ Seitdem ist die Nachbarschaft in der Siedlung durch die Ge-meinschaft vielfältig und lebendig. 

Die junge Gemeinschaft mit ihren 16 Mitgliedern kümmert sich aktiv um ein gutes Zusammenle-ben. Dazu werden regelmäßig Veranstaltungen wie Sommerfest, „Winterglühen“ oder gelegentli-che Tagesausflüge – auch für Kinder und Jugendliche – organisiert. Außerdem kümmern sich die Bewohner zusammen in Aufräumaktionen, der städtischen Müllsammelaktion „SauberZauber“ und beim Strauch- und Baumschnitt um ihre Straße.

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Klimaangepasste Gärten mitten in der Großstadt

Und auch bei der Mobilität sind die Bewohner im Maria-Weber-Weg gemeinschaftlich unterwegs. Sie beteiligen sich an dem Projekt „Essener-Lastenrad.de“ vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), bei dem die Nachbarschaft die Vermietung eines Lastenrades koordiniert. So können die Bewohner der Straße und der Umgebung von dem Angebot profitieren. Passend dazu wurde 2022 auch der erste Essener Parkplatz für Lastenräder im Maria-Weber-Weg eingerichtet.

Zusammen wird viel Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz gelegt. Das beginnt bei den noch jungen Doppelhäusern, die alle mit Erdwärme- bzw. Luftwärmepumpe beheizt werden und geht weiter mit PV-Modulen auf zwei Dritteln aller Gebäude. Auch bei der Gartengestaltung wird auf Vielfalt und Naturschutz geachtet. In einigen Gärten kann man verschiedene Sträucher, Stauden, Kleinbiotope und Nisthilfen finden. Die Vorgärten sind vielfältig bepflanzt und die Garagendächer begrünt.

© Ahmerkamp/Verband Wohneigentum
Die Jury des Bundeswettbewerbs konnte sich vor Ort in der Gemeinschaft vom naturnahen Wohnumfeld der Siedlung überzeugen.

Auszeichnung beim Bundeswettbewerb

Für ihr Engagement und das zukunftsorientierte Wohnmodell der Siedlung wurde die Gemeinschaft Maria-Weber-Weg im vergangenen Jahr beim 28. Bundeswettbewerb des Verband Wohneigentum mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Unter dem Motto des Wettbewerbs „Wohneigentum – für Generationen handeln. Resiliente Siedlungen – sozial und ökologisch“ punktete die Gemeinschaft in den vier Bewertungskategorien soziales Leben, klimaangepasste Gebäude und Gärten, Energieeffizienz der Gebäude und Barrierereduzierung in Haus und Garten.

© William Veder · Eventfotografie
Beim Bundeswettbewerb des Verband Wohneigentum erreichte die Gemeinschaft Maria-Weber-Weg den 2. Platz.

Bereits jetzt steht auch das nächste Projekt fest, an dem sich die Bewohner beteiligen: „Die umliegenden Straßen und der Maria-Weber-Weg wurden von der Stadt Essen als ein sogenanntes KlimaQuartier ausgewählt, in dem klimaangepasste Energiequartiere entstehen sollen“, weiß Marc Zietan. Hier möchte sich die Gemeinschaft bei den Veranstaltungen der Stadt aktiv einbringen und anhand ihrer Siedlung zeigen, was praktisch möglich ist.